DAS ZEITALTER DES NICHTS UND DIE HYMNE DER SCHÖPFUNG

Am Anfang war Nichts. Es gab kein Oben und kein Unten, kein Hier oder Dort. Es war weder hell noch dunkel, nicht laut und nicht leise. Ob etwas davor war, wissen wahrscheinlich nicht einmal mehr die oberen Mächte. Dann passierte es. Man weiß nicht wann, weil noch keine Zeit existierte. Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft gab es noch nicht, doch im selben Augenblick verstrich die erste Sekunde des Seins. Zuerst war es sehr leise, fern und unscheinbar. Ein Rascheln, ein Knistern, welches erst langsam und verirrt hin und her huschte, doch dann immer klarer wurde. Wie das Summen eines tiefen Hornes, das erst träge ertönt und dann immer deutlicher wird. Da wandelte sich das Summen allmählich zu einem schrillen, immer lauter werdenden Pfeifen, welches zwischen allen erdenklichen Tönen hin und her sprang. Die Töne spielten plötzlich Melodien der vielfältigsten Art. Es waren schöne und unheimliche Melodien. Klänge, wie sie nie wieder jemand hören sollte, breiteten sich aus und füllten jeden Winkel dieses neuen Kosmos. Das Nichts aber wollte sich keinesfalls kampflos ergeben. Schien es bisher überrumpelt von den plötzlichen Geschehnissen, so setzte es sich im letzten Moment doch noch zur Wehr. Es wand und drehte sich und suchte überall nach Schlupflöchern. Doch es war zu spät. Die Zeit war nicht mehr aufzuhalten und die kosmischen Klänge wollten einfach nicht verstummen. So geschah es, dass sich das Nichts, in einem Akt der Verzweiflung, ein letztes Mal aufbäumte. Der neue Kosmos bebte und ein Grollen ging durch Zeit und Raum. Da wandelte sich das Nichts und ward neu geboren in der schwarzen Macht Temokh'Thar, die Macht der Finsternis. Temokh'Thar droht die kosmischen Klänge zu ersticken. Da ertönte die Hymne der Schöpfung.

DAS ZEITALTER DER OBEREN MÄCHTE

Plötzlich funkelten in dieser Dunkelheit hier und dort kleine blaue Lichter auf, wie weit entfernte pulsierende Sterne. Diese blauen Lichter kamen von Echinon, der Macht der Schöpfung und der Oberwelt. Diese Macht erschuf später die Götter und andere heilige Geschöpfe. Ein leises Knistern erfüllte die Dunkelheit und auf einmal stieben rote Funken zwischen den immer zahlreicher werdenden blauen Lichtern empor. Diese Funken waren die Vorboten von Vwargol, der unheiligen Macht der Zerstörung und der Unterwelt. Wie ein Lauffeuer verbreiteten sie sich in der Dunkelheit und wuchsen zu lodernden roten Flammen heran, aus denen die ersten Fürsten der Verdammnis stiegen. Temokh'Thar, die Finsternis, wich mehr und mehr vor Echinon und Vwargol zurück, doch gab es immer noch viel Raum, der nur ihr gehörte. Dort stieg auf einmal ein grüner Lichtschein wie Nebel auf. Das grüne Licht war die Macht der Zwischenwelt, Asvaleris. Der grüne Dunst wehte zwischen den blauen und roten Lichtern hin und her, verteilte dabei die Saat des Lebens und ließ dieses Leben sprießen und gedeihen. Man sagt sogar, dass die reinsten Geschöpfe dieser Macht das Geheimnis des ewigen Lebens in sich tragen. So entstanden die oberen Mächte Echinon, Vwargol und Asvaleris und diese bildeten fortan die Oberwelt, die Zwischenwelt und die Unterwelt. Sie verdrängten die Finsternis Temokh'Thar zwar an den Rand des Seins, doch nun gab es auch nicht mehr genug Platz für sie selbst, obwohl sie sich immer noch weiter ausbreiten wollten. Hier und da vermischten sich plötzlich die blauen, roten und grünen Lichter und so entstanden die unteren Mächte.

DAS ZEITALTER DER UNTEREN MÄCHTE

Zuerst vermischten sich Echinon und Asvaleris. Aus den blauen und grünen Lichtern sprudelte eine cyanfarbene Lichtfontäne hervor. Die Macht Enheara sollte fortan die Geschicke der Zwischenwelt lenken und Fortschritt durch Wissenschaft, Disziplin und Herrschaft bringen. Aus ihr entstanden später Menschen, Zwerge und andere Kulturen, die des Fortschrittes mächtig und würdig waren. Vwargol aber sah dies und war wütend. Mit ihren lodernden Flammen wollte sie Enheara wieder vernichten. Asvaleris stellte sich Vwargol entgegen um Enhaera zu schützen, doch waren die oberen Mächte einander so ebenbürtig, dass sich die grünen Blitze der Vergeltung mit den roten Flammen der Zerstörung vereinten. Mit einer gewaltigen gelben Explosion wurde die Macht Keborr ins Sein katapultiert. Aus ihr entsprangen mit der Zeit zahlreiche wilde und unzähmbare Kreaturen, die durch ihren Instinkt geleitet wurden. Wutentbrannt griffen die roten Flammen von Vwargol nun nach dem blauen Licht von Echinon und verschmolzen mit ihm zu einem leuchtenden, purpurnen Mantel des Todes. Die Macht Szalish war der Todesschleier, der nun dafür sorgte, das alles, was aus Enhaera und Keborr entstand, nicht wie die Geschöpfe von Asvaleris ewig wärten, sondern vergänglich waren. Wie ein galaktisches Feuerwerk muss dieser Krieg der kosmischen Mächte ausgesehen haben. Ein Kampf der Farben und Formen. Wie lange dies andauerte weiß niemand, aber mitten in diesem schier endlosen Gefecht trafen mit einem Mal alle Farben und Lichter aufeinander. Dann war alles ruhig. Aus der Vielfalt der Farben stieg ein weißes Licht empor und dies war die Geburt von Esper, der Macht des Gleichgewichtes. Esper vereinte in sich alle Eigenschaften der Mächte.

DAS ZEITALTER DER GÖTTER

Man sagt, Götter und Dämonen entstehen allein durch den Glauben an sie und je mehr treue Anhänger sie besitzen, umso mächtiger sind sie. Bei den Titanen der Macht Echinon, den Schöpfern der Götter, war kein "Glaube" nötig, denn sie verkörpern die reine Macht Echinons und man nennt sie die Allgoden. Ebenso verhält es sich mit den Titanen der Macht Vwargol, den Damora. Die Allgoden und die Damora schufen die ersten Welten, Kreaturen und die geheimnisvollen ersten Menschen.

  • Die Schöpfung der Traumlinge durch die ersten Titanen der Mächte.
  • Die Allgoden (Titanen der Macht Echinon) erschaffen Ion, den Göttervater und Ginevra, die Göttermutter.
  • Die Damora (Titanen der Macht Vwargol) erschaffen Sythis, die Mutter des Wandels und den Weltenbrecher.
  • Geburt der Kinder von Ion und Ginevra: Valeria (die Geliebte), Dargon (der Schmied), Horas (der Tod), Ogrim (der Jäger), Itras (die Zeit), Feruna (die Gelehrte), Angral (der Alchemist), Mallakhor (der Verbannte) und der vergessene Gott.
  • Geburt der Abkömmlinge von Sythis und dem Weltenbrecher: Tyral (der Kriegsmeister), Agrael (der Attentäter), Sinestra (die Grausame), Lüd und Vispis.
  • Die Schöpfung der ersten Chronos durch Itras.
  • Geburt der Kindeskinder von Ion und Ginevra: Yuri (der Säufer), Ravenna (die Diebin), Hedda (die Bäuerin), Yaron (der Richter), Alura (die Heilerin), Sephora (die Muse), Anthea (die Händlerin), Xantos (der Krieger) und Zyrus (der Lügner)
  • Die ersten Welten werden erschaffen, unter anderem unsere Erde mit einem weißen und einem blauen Mond. Der Chronos Kalyr wird zum Beobachter der Erde ernannt.
  • Ein Komet kollidiert mit dem blauen Mond, bricht ein riesiges Stück davon ab, welches daraufhin zur Erde stürzt und zum Kontinent mit dem Namen Mythandria wird.
  • Weitere kleine Bruchstücke und Splitter fallen auf die Erde nieder und so wurde die Magie auf unseren Planeten gebracht.

DAS ZEITALTER DER MENEDAT

  • Schöpfung der Menedat durch die Götter. Die Menedat sind die geheimnisvollen ersten Menschen, die Ureinwohner von Mythandria und die Vorfahren aller Menschenvölker. Sie schließen einen Pakt mit den Chronos und gelangen dadurch an Wissen, welches den Fortschritt und Aufstieg ihrer Zivilisation stark beschleunigt. Das Zeitalter der Menedat wird mehrere Jahrhunderte andauern und dennoch weiß man fast nichts mehr über diese Urahnen der Menschheit.
  • Die Geburt vieler mystischer Völker und Wesen geschieht in etwa zeitgleich mit den Menedat. Trotzdem wird dieses Zeitalter nach den Menedat benannt. Wahrscheinlich weil ihre Nachkommen, die Menschen, noch sehr viel Einfluss auf den Lauf der Dinge haben werden.
  • Jahr 275 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Zwölfter Sonnenlauf unter dem Taumond: Gründung der Magiergilde. Die ersten Aetherasketen werden auch in einigen Schriften dieser Zeit erwähnt. Einige davon gehören zu den Menedat.
  • Jahr 271 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Achter Sonnenlauf unter dem Dustermond: Die Menedat erlangen durch die Chronos das Wissen um Raum und Zeit.
  • Jahr 250 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Sechster Sonnenlauf unter dem Narrenmond: Die Menedat bauen die ersten großen Portale in Lithos und Shuro. Diese großen Portale sind Brücken durch Raum und Zeit. Das Portal in Lithos soll zu einer großen Insel führen, auf der ein König namens Minos regiert. Das Portal in Shuro führt angeblich in das Land, in dem die Sonne aufgeht.
  • Jahr 221 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Einundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Brachmond: Die Zwillingsbrüder Arka und Draskar werden geboren. Ihre Eltern sind beide Aetherasketen und Magier des Stammes der Menedat.
  • Jahr 213 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Achter Sonnenlauf unter dem Narrenmond: Die Menedat errichten die großen Portale von Andanai und Mysk.
  • Jahr 206 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Fünfzehnter Sonnenlauf unter dem Dustermond: Die Menedat errichten die großen Portale von Yasir und Chiron.
  • Jahr 194 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Siebter Sonnenlauf unter dem Lenzmond: Die Menedat errichten die großen Portale von Nordland und Eridor.
  • Jahr 186 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Neunundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Blumenmond: Die Menedat errichten das große Portal von Zorn'Galad. Die Chronos bitten die Menedat, den Bau derartiger Portale einzustellen.
  • Jahr 179 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Siebzehnter Sonnenlauf unter dem Erntemond: Trotz der Warnung der Chronos, bauen die Menedat das große Portal von Ehru. Die Chronos sind empört und bitten abermals darum, den Bau derartiger Konstrukte einzustellen.
  • Jahr 172 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Zweiundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Erntemond: Erneut errichten die Menedat eines der großen Portale, diesmal in Baratas. Dieses ist das größte und mächtigste seiner Art, denn mit keinem der anderen Portale war bisher eine derart "weite" Zeitreise möglich. Die Chronos sind erschüttert.
  • Jahr 154 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Einundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Brachmond: Meister Arka und Meister Draskar gründen den Orden der Arkani. Der Orden nimmt alle Wesen auf, die begabt in der Anwendung der Aetheraskese sind.
  • Jahr 150 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Zwölfter Sonnenlauf unter dem Eismond: Der Krieg zwischen den Chronos und den Menedat beginnt.
  • Jahr 143 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Fünfter Sonnenlauf unter dem Weinmond: Die Chronos versiegeln die großen Portale. Der Krieg zwischen den Chronos und den Menedat hält weiter an und die Menedat haben viele Verluste zu beklagen.
  • Die letzten Menedat verschwinden scheinbar spurlos kurz vor Beginn des Zeitalters der mystischen Kriege. Man trifft seither nur noch sehr selten auf ihresgleichen.
  • Die Menedat waren die letzten, die die Mächte noch bei ihren alten Namen genannt hatten. Diese alten Namen der Mächte geraten nun allmählich in Vergessenheit. Die jungen Völker nennen die Mächte meist nur noch bei ihren neuen Namen: Echinon = Genesis, Enhaera = Imperio, Asvaleris = Vita, Esper = Libra, Keborr = Furia, Szalish = Nekron, Vwargol = Chaos, Temokh'Thar = Nokturna.

DAS ZEITALTER DER MYSTISCHEN KRIEGE

  • Unter den Mächten bricht ein erbitterter Krieg um die Vorherrschaft im Kosmos aus. Dieser Krieg wird auch auf Mythandria ausgetragen. Die Arkani versuchen schlichtend auf die, sich bekämpfenden, Völker einzuwirken, doch innerhalb des Ordens befinden sich auch bereits von Nokturna korrumpierte Aetherasketen. Unter anderem Meister Draskar, der mittlerweile ganz andere Ziele verfolgt, als sein Bruder Arka.
  • Jahr 135 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Dreizehnter Sonnenlauf unter dem Erntemond: Der Traumling Takoda wird als Sohn eines Häuptlings in Chiron geboren.
  • Jahr 32 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Fünfundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Scheidemond: Spaltung des Ordens der Arkani und Gründung der Sekte der Dras´Shar. Korrumpiert durch die Macht Nocturna, kehrt Draskar seinem Bruder den Rücken zu.
  • Jahr 21 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Dreizehnter Sonnenlauf unter dem Lenzmond: Geburt von König Nimrodon II. Später Kaiser Nimrodon I. Nimrodon ist ein direkter Nachfahre der Menedat.
  • Jahr 1 der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Erster Sonnenlauf unter dem Eismond: Krönung von Kaiser Nimrodon I. Die Vereinigung mehrerer Königreiche unter dem Banner von Nimrodon wendet das Blatt für die Macht Imperio. Er verbündet sich hernach mit den Mächten Vita und Genesis gegen die dunklen Mächte Furia, Nekron und Chaos. Nimrodons magischer Minister und Berater ist Meister Arka vom Orden der Arkani. Mysk, Eskalon und Dundil gab es noch nicht. Die Landflächen waren noch Teil des Kaiserreiches Nimrodas. Einführung des mythandrianischen Kalenders.
  • Jahr 23 der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Erster Sonnenlauf unter dem Eismond: Nimrodons Tochter, Prinzessin Antara wird mit Prinz Cercamon von Drakonia verheiratet, um ein Bündnis mit den Drakoniern zu schmieden. Prinz Cercamon ist einer der letzten reinrassigen Drakonier, die nicht nur mit Echsen reden, sondern sich selbst in Drachen verwandeln können. Diese Ur-Drakonier können, wie die Elfen und die Menedat, sehr alt werden.
  • Jahr 70 der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Siebter Sonnenlauf unter dem Brachmond: Nocturna hat die Oberhand in den mystischen Kriegen errungen. Während die anderen Mächte sich gegenseitig immer weiter bekriegen und schwächen, gewinnt Nocturna stetig mehr an Einfluss und Kraft. Sogar einige Traumlinge wurden von der alles verzehrenden Macht korrumpiert und treiben nun als Traumalben ihr schreckliches Unwesen. Gestärkt durch die Sekte der Dras'Shar wird ein Volk nach dem anderen assimiliert. Nimrodon und Meister Arka versammeln die Titanen zum ersten Thing der Mächte. Die Titanen werden sich einig, dass Nocturna eine Bedrohung nicht nur für alle Mächte ist, sondern auch für die Existenz des gesamten Kosmos. Sie schließen den Pakt der Mächte und erklären Nocturna zur verbotenen Macht. Meister Arka benennt den Orden der Arkani um in den Orden der arkanen Krieger. Die arkanen Krieger sollen fortan für die Einhaltung des Paktes sorge tragen.
  • Jahr 72 der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Achtundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Windmond: Letzte Schlacht der mystischen Kriege. Nimrodon I stirbt in dieser Schlacht. Die Sekte der Dras´Shar wird bis auf wenige Mitglieder völlig zerschlagen. Nocturna wird an die Grenzen des Kosmos zurückgedrängt.

DAS ZEITALTER DER KÖNIGE UND DER ERSTE DRAS KRIEG (DER SCHWARZE KRIEG)

  • Nach dem Ende der mystischen Kriege kehrt etwas Ruhe in die Welt ein. Zwar bekämpfen sich hier und dort noch einige Völker, aber es gibt auch bereits zahlreiche Bündnisse und Koalitionen. Die letzten Überlebenden der Dras verkriechen sich in den Untergrund und geraten allmählich in Vergessenheit.
  • Jahr 1 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. vierter Sonnenlauf unter dem Lenzmond: Das Kaiserreich Nimrodas zerbricht. Nimrodons Kinder Prinz Anmaron, Prinzessin Antara und Prinz Eskalon teilten das Kaiserreich in drei Königreiche auf: Anmar, Antaria und Eskalon. Der mythandrianische Kalender wird unter dem Namen Nimrodon weiter geführt. Mythandria ist nun ein Flickenteppich aus vielen Königreichen und Herrschaftsgebieten. Deshalb nennt man dieses Zeitalter das Zeitalter der Könige.
  • Jahr 1 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Zehnter Sonnenlauf unter dem Brachmond: Gründung des Rates der Mächte.
  • Jahr 7 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Zweiundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Weinmond: Gründung der Gilden: Kriegergilde von Anmar, Händlergilde von Antaria, Weitere???
  • Jahr 300 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Dreizehnter Sonnenlauf unter dem Dustermond: Beginn des ersten Dras Krieges: Der schwarze Krieg. Nach 300 Jahren haben die Dras im Verborgenen wieder zu alter Macht und Stärke gefunden. Sie haben heimlich viele wichtige Positionen in den jeweiligen Königreichen besetzt und fast niemand hat ihr Intrigenspiel bisher durchschaut. In der Öffentlichkeit sind sie, wenn überhaupt, nur noch als gruselige Lagerfeuergeschichte bekannt. In der Schattenfestung von Dras'Valor beschwören Alchemisten schwarze Erde. Wenn organische Materie mit dieser sandartigen Substanz in Berührung kommt, zerfällt sie zu Staub und wird selbst zu schwarzer Erde.
  • Jahr 317 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Siebter Sonnenlauf unter dem Heumond: Die schwarze Erde verbreitet sich scheinbar unaufhaltsam. Im Norden von Dor'Kabul hat sich bereits eine riesige Wüste aus schwarzem Sand gebildet. Ein eisiger Wind von Norden her beschleunigt die Verbreitung.
  • Jahr 325 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Neunundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Narrenmond: Die Alchemisten der Dras haben es nun auch noch geschafft, schwarzes Wasser zu beschwören. Eine teerartige, übelriechende Masse, die zudem auch noch eine Art Eigenleben entwickelt hat. Alles organische, was mit dem schwarzen Wasser in Berührung kommt, wird zersetzt und dabei wiederum in schwarzes Wasser umgewandelt. Über den großen Fluss, der in der Nähe der Schattenfestung entspringt, lassen die Dras das schwarze Wasser landeinwärts fließen.
  • Jahr 326 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Dreizehnter Sonnenlauf unter dem Narrenmond: Bei einem mächtigen Ritual stoßen zahlreiche Aetherasketen ihre Kampfstäbe, die Taura´Tavar, an ausgewählten Orten des Kontinentes in die Erde. Vom Heimattempel der Arkani aus wird eine unvorstellbare Kraft durch Großmeister Robegal entfesselt. Kurze Zeit später schlagen gewaltige Blitze in die Taura'Tavar ein. Dann herrscht absolute Stille. Für einen kurzen Augenblick scheint die Schwerkraft auszusetzen, denn Steine und kleine Gegenstände schweben einen halben Meter über dem Boden. Plötzlich bricht das Erdreich auf. Das Grollen und Donnern dröhnt so laut, dass es nicht nur auf Mythandria, sondern auf der ganzen Welt zu hören und zu spüren ist. Am Horizont fallen gigantische Berge in sich zusammen. Andernorts türmen sich unvorstellbare Gesteinsmassen auf und Lavamassen strömen aus der Unterwelt hervor. Wiederum hunderte Meilen weiter überfluten die Wassermassen ganzer Ozeane das Land. Es scheint kein Stein mehr auf dem anderen verweilen zu wollen. Dörfer und Städte fallen der Katastrophe zum Opfer. Das Land zerbricht in zwei riesige Teile. Die sich immer weiter ausbreitende, schwarze Wüste wird vom Festland getrennt. Viele finden bei dieser globalen Katastrophe den Tod, aber so wurde die Vernichtung des gesamten Kontinentes verhindert. Es ist die Geburt der verfluchten Insel Shadra, des Inselkönigreiches der Drakonier, der einsamen Inseln im Nebelmeer, der Mailar-Antillen, der Insel Arkja und des gigantischen Wasserstrudels im Südweststrom, der fortan das schwarze Wasser fern halten sollte. Wie durch ein Wunder blieb der Heimattempel der arkanen Krieger auf Arkja fast unversehrt, obwohl er im Zentrum dieser Zerstörung stand. 
  • Jahr 328 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Zweiundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Windmond: Gründung der Gilde der arkanen Jäger, wegen dem Unheil, welches die Kraft der Aetherasketen mit dem Ritual der Zerstörung angerichtet habt. Die arkanen Jäger jagen Aetherasketen.

DAS ZEITALTER VON KAISER CERCAMON I UND ZWEITER DRAS KRIEG (DER CHIMÄRKRIEG)

  • Jahr 365 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Jahr 1 der Herrschaft von Kaiser Cercamon I. Erster Sonnenlauf unter dem Brachmond: Krönung von Kaiser Cercamon dem I. Die Könige von Eskalon, Anmar und Dundil schwören dem Drachenkaiser von Antaria ihre Treue.
  • Jahr 1 der Herrschaft von Kaiser Cercamon I. Erster Sonnenlauf unter dem Brachmond: Der König von Lithos schwört dem Drachenkaiser seine Treue.
  • Zweiter Dras Krieg: Der Chimär-Krieg. Einer der letzten Dras-Alchemisten führt in Mysk Experimente an den dortigen Lebewesen und der Landschaft durch, um hinter das Geheimnis der Chimäre zu kommen. Damit möchte er eine von Nocturna korrumpierte, insektoide Chimär-Rasse erschaffen: Die Brut.
  • Gründung der sieben Klingen von Anmar. Die sieben Klingen sind eine Söldnergruppe bestehend aus allen Mächten, die den Pakt der Mächte unterzeichnet haben. Ebenso, wie es bei den arkanen Kriegern der Fall ist. Sie sollen die arkanen Krieger mit militärischer Disziplin und Waffengewalt unterstützen. 
  • Kaiser Cercamon vereint zahlreiche Königreiche und bietet dem Dras-König die Stirn. In einer finalen Schlacht wird das Nest der Brutkönigin aufgespürt und ausgebrannt. Zusammen mit den arkanen Kriegern und den sieben Klingen von Anmar werden die Dras vernichtet und völlig ausgerottet. Zumindest scheint es so...
  • Ein immer währender Frieden scheint in den folgenden Jahren zum Greifen nah zu sein.
  • Jahr 147-152 unter der Herrschaft von Kaiser Cercamon I: Viele Jahrzehnte sind seit den Dras-Kriegen vergangen. In Ruhn (Haupstadt der Insel Sagala an der Nordküste der Grenzmark) werden Buhurt-Spiele zu Ehren des Drachenkaisers von Antaria abgehalten. Lothar von Ruhn wird Mitglied im Bund der Aristokraten. Die Dras´Shar sind nur noch eine Gruselgeschichte, die man frechen Kindern erzählt. Die Völker der sieben Mächte Mythandrias sind wieder einmal mehr damit beschäftigt sich gegenseitig zu bekämpfen, anstatt auf die Zeichen des nahenden Sturmes zu achten, der bald über sie hinwegfegen wird. In Firaslin wird eine dunkle Macht entfesselt: Ein Traumalb. Die Sekte der Dras`Shar nimmt den Traumalben auf und bildet ihn zu einem Aetherasketen aus. Sie geben ihm den Namen Chaskar. Mit der Geburt von Chaskar, beginnt das Zeitalter der Dras`Shar. (*Geschehnisse der Sagala Kampagne)

DAS ZEITALTER DER DRAS'SHAR

  • Dritter Dras Krieg/Der Geisterkrieg: Der Dras-König beschwört ein riesiges Heer von Untoten. Die Opfer der vergangenen Kriege werden nun als willenlose Geister und wandelnde, untote Kreaturen in den Kampf geschickt. Enkel sollen bald gegen ihre längst verstorbenen Großväter kämpfen müssen.
  • Jahr 164 unter der Herrschaft von Kaiser Cercamon I. Sechster Sonnenlauf unter dem Weinmond der Macht Furia: Eine kleine Schar von wagemutigen Helden befreit das Dorf Bärenau am Eberbach in Andanai, aus der Gewalt des Traumalben Chaskar. Seitdem ist eine schreckliche Befürchtung zur Gewissheit geworden: Die Dras`Shar sind zurück gekehrt! Die Schatten Nocturnas lauern längst nicht mehr nur in Dras Valor, denn ihre Vorboten haben das Meer überwunden. Nun warten sie im Verborgenen auf die nächste Gelegenheit, den Weg für ihre Meister zu bereiten. Großmeister Navar`tar, vom Orden der arkanen Krieger, übernimmt die Aufsicht und Organisation zur Neubesiedlung von Bärenau. Er schickt Boten mit der Schreckensnachricht in alle Himmelsrichtungen, doch keiner von ihnen kehrt zurück. Derweil geht man in der kleinen Siedlung am Eberbach langsam wieder einem geregelten Alltag nach. Die Grube, ein kleines, verschüttetes Bergwerk, wird frei gelegt und wieder in Betrieb genommen. Sogar einige Chimären wurden in der Nähe des Dorfes gesichtet, welche man seit der Besetzung durch die Untoten nicht mehr gesehen hatte. Alles scheint wieder ruhig und friedlich zu sein. Zu ruhig und zu friedlich?! (*Geschehnisse der ersten Traumzeit Âventiure: Die Geister des Waldes)
  • Genauer Zeitpunkt ungewiss: Der Schneekönig wird von Dras-Attentätern getötet. In der Schattenfestung beschwört der Dras-König, mit dem Blut des Schneekönigs, den kältesten Winter aller Zeiten. Dadurch entsteht eine Eisbrücke hoch im Norden Mythandrias. Diese Eisbrücke verbindet nun die Nordlande Mythandrias mit den Ödlanden auf Shadra. So bringen die Dras ihre untote Armee aufs Festland und mit jeder Schlacht wächst das untote Heer scheinbar unaufhaltsam.
  • Genauer Zeitpunkt ungewiss: Der Chronos Thrar´Modas wird durch die Macht Nocturna korrumpiert. Er verrät den Dras`Shar das Geheimnis der Menedat und der großen Portale.
  • Genauer Zeitpunkt ungewiss: Die Dras erobern mehrere der großen Portale und versuchen diese nun zu reaktivieren, um ihre Heerscharen hindurch zu schicken.
  • Genauer Zeitpunkt ungewiss: Der letzte Krieg der Traumzeit. Die Völker der Mächte Mythandrias stellen sich geschlossen den Heerscharen Nocturnas entgegen. Die arkanen Krieger versuchen die Pläne der Dras`Shar endgültig zu vereiteln. Die Traumlinge bereiten ein riesiges Ritual vor. Kampf zwischen dem Chronos Kalyr und dem Chronos Thrar´Modas. Wie endet der letzte Krieg der Traumzeit? Siegen die Völker der Mächte Mythandrias oder wird Nocturna zur absoluten Macht im Universum? Was hat es mit dem Ritual der Traumlinge auf sich und welche Konsequenzen wird die erneute Einmischung der Chronos nach sich ziehen? Die Geschichte der Sagenreiche von Mythandria ist noch lange nicht zu Ende geschrieben, doch all diese Fragen müssen in einer anderen Epoche beantwortet werden. Denn hier endet die Traumzeit.