Das Zeitalter des Nichts und die Hymne der Schöpfung

 

Am Anfang war Nichts. Es gab kein Oben und kein Unten, kein Hier oder Dort. Es war weder hell noch dunkel, nicht laut und nicht leise. Ob etwas davor war, wissen wahrscheinlich nicht einmal die oberen Mächte. Dann passierte es. Man weiß nicht wann, weil noch keine Zeit existierte. Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft gab es noch nicht, doch im selben Augenblick verstrich die erste Sekunde des Seins. Zuerst war es sehr leise, fern und unscheinbar. Ein Rascheln, ein Knistern, welches erst langsam und verirrt hin und her huschte, doch dann immer klarer wurde. Wie das Summen eines tiefen Hornes, das erst träge ertönt und dann immer deutlicher wird. Da wandelte sich das Summen allmählich zu einem schrillen, immer lauter werdenden Pfeifen, welches zwischen allen erdenklichen Tönen hin und her sprang. Die Töne spielten plötzlich Melodien der vielfältigsten Art. Es waren schöne und unheimliche Melodien. Klänge, wie sie nie wieder jemand hören sollte, breiteten sich aus und füllten jeden Winkel dieses neuen Kosmos. Das Nichts aber wollte sich keinesfalls kampflos ergeben. Schien es bisher überrumpelt von den plötzlichen Geschehnissen, so setzte es sich im letzten Moment doch noch zur Wehr. Es wand und drehte sich und suchte überall nach Schlupflöchern. Aber es schien zu spät. Die Zeit war nicht mehr aufzuhalten und die kosmischen Klänge wollten einfach nicht verstummen. So geschah es, dass sich das Nichts, in einem Akt der Verzweiflung, ein letztes Mal aufbäumte. Der neue Kosmos bebte und ein Grollen ging durch Zeit und Raum. Da wandelte sich das Nichts und ward neu geboren in der schwarzen Macht Nocturna, die Macht der Finsternis. Die schwarze Macht Nocturna droht die kosmischen Klänge zu ersticken. Da ertönte die Hymne der Schöpfung.
 

Das Zeitalter der oberen Mächte

 

Plötzlich funkelten in dieser Dunkelheit hier und dort kleine blaue Lichter auf, wie weit entferne pulsierende Sterne. Diese blauen Lichter waren die heilige Macht Genesis. Die Macht der Schöpfung und der Oberwelt. Diese Macht erschuf später heilige Geschöpfe. Unter anderem die Titanen der Welten, die Götter der Völker, ihre Engel und die auch die Traumlinge.
Ein leises Knistern erfüllte die Dunkelheit und auf einmal stieben kleine rote Funken zwischen den immer zahlreicher werdenden blauen Lichtern empor. Diese roten Funken waren die Vorboten des Chaos, der unheiligen Macht der Zerstörung und der Unterwelt. Wie ein Lauffeuer verbreiteten sie sich in der Dunkelheit und wuchsen zu lodernden roten Flammen heran, aus denen die ersten Fürsten der Verdammnis stiegen. Unter anderem der Legionen-Fürst Baal und die ersten Traumalben. Die Finsternis wich zwar mehr und mehr den roten und blauen Lichtern, doch es gab immer noch viel Raum, der nur ihr gehörte. Dort stieg auf einmal ein grüner Lichtschein wie Nebel auf. Das grüne Licht war die Macht der Zwischenwelt. Wir gaben diesem Licht den Namen Vita und aus ihr erwuchs Gaia, die Mutter der Erde. Sie lässt Pflanzen gedeihen und schenkte uns, den Feenvölkern, das ewige Leben. Der grüne Dunst wehte zwischen den blauen und roten Lichtern hin und her. Er verschlang die absolute Finsternis und vertrieb sie aus jeder Ecke des Seins. So entstanden die oberen Mächte, welche die Finsternis an den Rand des Seins trieben und Oberwelt, Zwischenwelt und Unterwelt schufen. Doch nun gab es nicht mehr genug Platz für diese Mächte, welche sich immer weiter ausbreiten wollten. Hier und da vermischten sich die blauen, roten und grünen Lichter und so entstanden die unteren Mächte der Zwischenwelt.
 

Das Zeitalter der unteren Mächte

 

Zuerst vermischten sich das blaue und das grüne Licht. Eine cyanfarbenen Lichtfontäne sprudelte daraus hervor. Die Macht Imperio sollte fortan die Geschicke der Zwischenwelt lenken und Fortschritt durch Wissenschaft, Disziplin und Herrschaft bringen. Aus ihr entstand später der Mensch, der Zwerg und andere Kulturen, die des Fortschrittes mächtig und würdig waren. Das Chaos aber sah dies und war wütend. Einige rote Flammen griffen nach dem Licht der Genesis und verschmolz mit ihm zu einem leuchtenden, purpurnen Mantel des Todes. Die Macht Nekrons war der Todesschleier, der dafür sorgte, das alles, was aus Imperio entstand, nicht wie die Geschöpfe Vitas ewig wärt, sondern vergänglich sei. Vita versuchte dem Chaos entgegen zu treten, doch waren die oberen Mächte einander so ebenbürtig, dass sich die grünen Blitze der Vergeltung mit den roten Flammen der Zerstörung vereinten. Mit einer gewaltigen gelben Explosion wurde die Macht Furia ins Sein katapultiert. Aus ihr entsprangen mit der Zeit zahlreiche wilde und unzähmbare Kreaturen, die durch ihren Instinkt geleitet wurden. Wie ein galaktisches Feuerwerk muss dieser Krieg ausgesehen haben. Ein Kampf der Farben und Formen. Wie lange dies andauerte weiß niemand, aber mitten in diesem schier endlosen Gefecht trafen mit einem Mal alle Farben und Lichter aufeinander. Dann war alles ruhig. Aus der Vielfalt der Farben stieg ein weißes Licht empor und dies war die Geburt Libras, der Macht des Gleichgewichtes. Libra vereint in sich alle Eigenschaften der übrigen Mächte, mal mehr und mal weniger, wie es gerade nötig ist.
 

Das Zeitalter der Götter

 

Man sagt, Götter und Dämonen entstehen allein durch den Glauben an sie und je mehr treue Anhänger ein Gott besitzt, umso mächtiger ist er. Jedoch nicht bei den ältesten, den ersten Vertretern dieser Wesenheiten. Bei den ersten Göttern war kein "Glaube" nötig, sie verkörpern die reine Macht der Genesis und man nennt sie die Allgoden. Ebenso verhält es sich mit den ersten Dämonen der Macht des Chaos, obwohl der Ausdruck Dämonen nicht einmal im Ansatz vermuten lässt, was für furchtbare Kreaturen die Damora sind. Die Allgoden und die Damora schufen die ersten Welten, Kreaturen und die geheimnisvollen ersten Menschen.
  • Liste der ersten Götter und Dämonen?
  • Liste späterer Götter und Dämonen
  • Die Schöpfung der ersten Chronos
  • Die Schöpfung der ersten Traumlinge
  • Die ersten Welten werden erschaffen, unter anderem unsere Erde mit dem weißen und dem blauen Mond. Der Chronos Kalyr wird zum Beobachter der Erde ernannt.
  • Ein Komet kollidiert mit dem blauen Mond, bricht ein riesiges Stück davon ab, welches daraufhin zur Erde stürzt und zum Kontinent mit dem Namen Mythandria wird.
  • Weitere kleine Bruchstücke und Splitter fallen auf die Erde nieder und so wurde die Magie auf unseren Planeten gebracht.
  • Weitere Welten später hinzufügen, wenn wir mit der Planung für Raumzeit beginnen.

Das Zeitalter der Menedat

  • Die Menedat sind die geheimnisvollen ersten Menschen und somit die Vorfahren aller Menschenvölker. Das Zeitalter der Menedat wird mehrere Jahrhunderte andauern und dennoch weiß man fast nichts mehr über diese Urahnen der Menschheit, denn man findet nur sehr selten Relikte von ihnen. Die Geburt vieler Völker und Wesen geschieht in etwa zeitgleich mit den Menedat. Elfen, Zwerge, Goblins, Orks, Trolle, Kobolde, Veldefs, Kolorieden und viele mehr. Trotzdem wird dieses Zeitalter nach den Menedat benannt. Wahrscheinlich weil ihre Nachkommen, die Menschen, noch sehr viel Einfluss auf den Lauf der Zeit haben werden.
  • Jahr 275 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Zwölfter Sonnenlauf unter dem Taumond: Gründung der Magiergilde. Die ersten Aetherasketen werden auch in einigen Schriften dieser Zeit erwähnt. Einige davon gehören zu den Menedat.
  • Jahr 250 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Sechster Sonnenlauf unter dem Narrenmond: Bau der ersten großen Portale in Lithos und Shuro. Diese verbinden Mythandria mit dem “Rest der Welt”. Das Portal in Lithos soll zu einer großen Insel führen, auf der ein König namens Minos regiert. Das Portal in Shuro führt angeblich in das Land, in dem die Sonne aufgeht.
  • Jahr 221 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Einundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Brachmond: Die Zwillingsbrüder Arka und Draskar werden geboren. Ihre Eltern sind beide Aetherasketen und Magier des Stammes der Menedat.
  • Jahr 154 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Einundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Brachmond: Meister Arka und Meister Draskar gründen den Orden der Arkani. Der Orden nimmt alle Wesen auf, die begabt in der Anwendung der Aetheraskese sind.
  • Die meisten Menedat verschwinden scheinbar spurlos kurz vor Beginn des Zeitalters der mystischen Kriege. Man trifft nur noch sehr selten auf ihresgleichen.

Das Zeitalter der mystischen Kriege

  • Unter den Mächten bricht ein erbitterter Krieg um die Vorherrschaft im Kosmos aus. Dieser Krieg wird auch auf Mythandria ausgetragen. Die Arkani versuchen schlichtend auf die, sich bekämpfenden, Völker einzuwirken, doch innerhalb des Ordens befinden sich auch bereits von Nokturna korrumpierte Aetherasketen. Unter anderem Meister Draskar, der mittlerweile ganz andere Ziele verfolgt, als sein Bruder Arka.
  • Jahr 135 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Dreizehnter Sonnenlauf unter dem Erntemond: Der Traumling Takoda wird als Sohn eines Häuptlings in Chiron geboren.
  • Jahr 38 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Achter Sonnenlauf unter dem Narrenmond: Weitere der großen Portale werden errichtet in Andanai, Nordland, Mysk, Yasir und Chiron.
  • Jahr 32 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Fünfundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Scheidemond: Spaltung des Ordens der Arkani und Gründung der Sekte der Dras´Shar. Korrumpiert durch die Macht Nocturna, kehrt Draskar seinem Bruder den Rücken zu.
  • Jahr 21 vor der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Dreizehnter Sonnenlauf unter dem Lenzmond: Geburt von König Nimrodon II. Später Kaiser Nimrodon I. Nimrodon ist ein direkter Nachfahre der Menedat.
  • Jahr 1 der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Erster Sonnenlauf unter dem Eismond: Krönung von Kaiser Nimrodon I. Die Vereinigung mehrerer Königreiche unter dem Banner von Nimrodon wendet das Blatt für die Macht Imperio. Er verbündet sich hernach mit den Mächten Vita und Genesis gegen die dunklen Mächte Furia, Nekron und Chaos. Nimrodons magischer Minister und Berater ist Meister Arka vom Orden der Arkani. Mysk, Eskalon und Dundil gab es noch nicht. Die Landflächen waren noch Teil des Kaiserreiches Nimrodas. Einführung des mythandrianischen Kalenders.
  • Jahr 23 der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Erster Sonnenlauf unter dem Eismond: Nimrodons Tochter, Prinzessin Antara wird mit Prinz Cercamon von Drakonia verheiratet, um ein Bündnis mit den Drakoniern zu schmieden. Prinz Cercamon ist einer der letzten reinrassigen Drakonier, die nicht nur mit Echsen reden, sondern sich selbst in Drachen verwandeln können. Diese Ur-Drakonier können, wie die Elfen und die Menedat, sehr alt werden.
  • Jahr 70 der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Siebter Sonnenlauf unter dem Brachmond: Nocturna hat die Oberhand in den mystischen Kriegen errungen. Während die anderen Mächte sich gegenseitig immer weiter bekriegen und schwächen, gewinnt Nocturna stetig mehr an Einfluss und Kraft. Sogar einige Traumlinge wurden von der alles verzehrenden Macht korrumpiert und treiben nun als Traumalben ihr schreckliches Unwesen. Gestärkt durch die Sekte der Dras'Shar wird ein Volk nach dem anderen assimiliert. Nimrodon und Meister Arka versammeln die Titanen zum ersten Thing der Mächte. Die Titanen werden sich einig, dass Nocturna eine Bedrohung nicht nur für alle Mächte ist, sondern auch für die Existenz des gesamten Kosmos. Sie schließen den Pakt der Mächte und erklären Nocturna zur verbotenen Macht. Meister Arka benennt den Orden der Arkani um in den Orden der arkanen Krieger. Die arkanen Krieger sollen fortan für die Einhaltung des Paktes sorge tragen.
  • Jahr 72 der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Achtundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Windmond: Letzte Schlacht der mystischen Kriege. Nimrodon I stirbt in dieser Schlacht. Die Sekte der Dras´Shar wird bis auf wenige Mitglieder völlig zerschlagen. Nocturna wird an die Grenzen des Kosmos zurückgedrängt.

Das Zeitalter der Könige und der erste Dras Krieg (Der schwarze Krieg)

  • Nach dem Ende der mystischen Kriege kehrt etwas Ruhe in die Welt ein. Zwar bekämpfen sich hier und dort noch einige Völker, aber es gibt auch bereits zahlreiche Bündnisse und Koalitionen. Die letzten Überlebenden der Dras verkriechen sich in den Untergrund und geraten allmählich in Vergessenheit.
  • Jahr 1 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. vierter Sonnenlauf unter dem Lenzmond: Das Kaiserreich Nimrodas zerbricht. Nimrodons Kinder Prinz Anmaron, Prinzessin Antara und Prinz Kaldaron teilten das Kaiserreich in drei Königreiche auf: Anmar, Antaria und Kaldarien. Der mythandrianische Kalender wird unter dem Namen Nimrodon weiter geführt. Mythandria ist nun ein Flickenteppich aus vielen Königreichen und Herrschaftsgebieten. Deshalb nennt man dieses Zeitalter das Zeitalter der Könige.
  • Jahr 1 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Zehnter Sonnenlauf unter dem Brachmond: Gründung des Rates der Mächte.
  • Jahr 7 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Zweiundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Weinmond: Gründung der Gilden: Kriegergilde von Anmar, Händlergilde von Antaria, Weitere???
  • Jahr 300 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Dreizehnter Sonnenlauf unter dem Dustermond: Beginn des ersten Dras Krieges: Der schwarze Krieg. Nach 300 Jahren haben die Dras im Verborgenen wieder zu alter Macht und Stärke gefunden. Sie haben heimlich viele wichtige Positionen in den jeweiligen Königreichen besetzt und fast niemand hat ihr Intrigenspiel bisher durchschaut. In der Öffentlichkeit sind sie, wenn überhaupt, nur noch als gruselige Lagerfeuergeschichte bekannt. In der Schattenfestung von Dras'Valor beschwören Alchemisten schwarze Erde. Wenn organische Materie mit dieser sandartigen Substanz in Berührung kommt, zerfällt sie zu Staub und wird selbst zu schwarzer Erde.
  • Jahr 317 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Siebter Sonnenlauf unter dem Heumond: Die schwarze Erde verbreitet sich scheinbar unaufhaltsam. Im Norden von Dor'Kabul hat sich bereits eine riesige Wüste aus schwarzem Sand gebildet. Ein eisiger Wind von Norden her beschleunigt die Verbreitung.
  • Jahr 325 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Neunundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Narrenmond: Die Alchemisten der Dras haben es nun auch noch geschafft, schwarzes Wasser zu beschwören. Eine teerartige, übelriechende Masse, die zudem auch noch eine Art Eigenleben entwickelt hat. Alles organische, was mit dem schwarzen Wasser in Berührung kommt, wird zersetzt und dabei wiederum in schwarzes Wasser umgewandelt. Über den großen Fluss, der in der Nähe der Schattenfestung entspringt, lassen die Dras das schwarze Wasser landeinwärts fließen.
  • Jahr 326 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Dreizehnter Sonnenlauf unter dem Narrenmond: Bei einem mächtigen Ritual stoßen zahlreiche Aetherasketen ihre Kampfstäbe, die Taura´Tavar, an ausgewählten Orten des Kontinentes in die Erde. Vom Heimattempel der Arkani aus wird eine unvorstellbare Kraft durch Großmeister Robegal entfesselt. Kurze Zeit später schlagen gewaltige Blitze in die Taura'Tavar ein. Dann herrscht absolute Stille. Für einen kurzen Augenblick scheint die Schwerkraft auszusetzen, denn Steine und kleine Gegenstände schweben einen halben Meter über dem Boden. Plötzlich bricht das Erdreich auf. Das Grollen und Donnern dröhnt so laut, dass es nicht nur auf Mythandria, sondern auf der ganzen Welt zu hören und zu spüren ist. Am Horizont fallen gigantische Berge in sich zusammen. Andernorts türmen sich unvorstellbare Gesteinsmassen auf und Lavamassen strömen aus der Unterwelt hervor. Wiederum hunderte Meilen weiter überfluten die Wassermassen ganzer Ozeane das Land. Es scheint kein Stein mehr auf dem anderen verweilen zu wollen. Dörfer und Städte fallen der Katastrophe zum Opfer. Das Land zerbricht in zwei riesige Teile. Die sich immer weiter ausbreitende, schwarze Wüste wird vom Festland getrennt. Viele finden bei dieser globalen Katastrophe den Tod, aber so wurde die Vernichtung des gesamten Kontinentes verhindert. Es ist die Geburt der verfluchten Insel Shadra, des Inselkönigreiches der Drakonier, der einsamen Inseln im Nebelmeer, der Mailar-Antillen, der Insel Arkja und des gigantischen Wasserstrudels im Südweststrom, der fortan das schwarze Wasser fern halten sollte. Wie durch ein Wunder blieb der Heimattempel der arkanen Krieger auf Arkja fast unversehrt, obwohl er im Zentrum dieser Zerstörung stand. 
  • Jahr 328 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Zweiundzwanzigster Sonnenlauf unter dem Windmond: Gründung der Gilde der arkanen Jäger, wegen dem Unheil, welches die Kraft der Aetherasketen mit dem Ritual der Zerstörung angerichtet habt. Die arkanen Jäger jagen Aetherasketen.

Das Zeitalter von Kaiser Cercamon I und zweiter Dras Krieg (Der Chimärkrieg)

  • Jahr 365 nach der Herrschaft von Kaiser Nimrodon I. Jahr 1 der Herrschaft von Kaiser Cercamon I. Erster Sonnenlauf unter dem Brachmond: Krönung von Kaiser Cercamon dem I. Die Könige von Eskalon, Anmar und Dundil schwören dem Drachenkaiser von Antaria ihre Treue.
  • Jahr 1 der Herrschaft von Kaiser Cercamon I. Erster Sonnenlauf unter dem Brachmond: Der König von Lithos schwört dem Drachenkaiser seine Treue.
  • Zweiter Dras Krieg: Der Chimär-Krieg. Einer der letzten Dras-Alchemisten führt in Mysk Experimente an den dortigen Lebewesen und der Landschaft durch, um hinter das Geheimnis der Chimäre zu kommen. Damit möchte er eine von Nocturna korrumpierte, insektoide Chimär-Rasse erschaffen: Die Brut.
  • Gründung der sieben Klingen von Anmar. Die sieben Klingen sind eine Söldnergruppe bestehend aus allen Mächten, die den Pakt der Mächte unterzeichnet haben. Ebenso, wie es bei den arkanen Kriegern der Fall ist. Sie sollen die arkanen Krieger mit militärischer Disziplin und Waffengewalt unterstützen. 
  • Kaiser Cercamon vereint zahlreiche Königreiche und bietet dem Dras-König die Stirn. In einer finalen Schlacht wird das Nest der Brutkönigin aufgespürt und ausgebrannt. Zusammen mit den arkanen Kriegern und den sieben Klingen von Anmar werden die Dras vernichtet und völlig ausgerottet. Zumindest scheint es so...
  • Ein immer währender Frieden scheint in den folgenden Jahren zum Greifen nah zu sein.

Das Zeitalter der Dras'Shar

  • Dritter Dras Krieg: Der Geisterkrieg. Der Dras-König beschwört ein riesiges Heer von Untoten. Die Opfer der vergangenen Kriege werden nun als willenlose Geister und wandelnde, untote Kreaturen in den Kampf geschickt. Enkel sollen bald gegen ihre längst verstorbenen Großväter kämpfen müssen.
  • Der Schneekönig wird von Dras-Attentätern getötet.
  • In der Schattenfestung beschwört der Dras-König, mit dem Blut des Schneekönigs, den kältesten Winter aller Zeiten. Dadurch entsteht eine Eisbrücke im Norden im Norden Mythandrias. Diese Eisbrücke verbindet nun die Nordlande Mythandrias mit den Ödlanden auf Shadra. So bringen die Dras ihre untote Armee aufs Festland und mit jeder Schlacht wächst das untote Heer scheinbar unaufhaltsam.
  • Das Zeitalter der Dras'Shar endet mit dem mächtigen Ritual, welches Mythandria im Nebel der Zeit verschwinden lässt und das “Zeitalter” des Vergessens einleitet. An diesem Ritual war sogar ein Chronos beteiligt. Die Chronos wollten seine Einmischung in letzter Sekunde noch verhindern, was zu einem Zeitparadox geführt hat. Dadurch entstand eine Parallelwelt mit einer neuen Zeitlinie: Die “Dampfzeit”. Die Zeitlinie wird erst am Ende des Millenniums repariert, durch die Schläferbombe, welche die “Endzeit” einleitet.